Grosse Freiheit: Comprehensive Knitting Guide for Customizable Arm Warmers by Fräulein Wollga

Grosse Freiheit

by Fräulein Wollga

Pattern illustration

Viel Spass und gutes Gelingen!

Warum heissen diese Stulpen 'Grosse Freiheit'?

Weil man damit ganz und gar frei ist: Es konnen lange Armstulpen oder nur kurze Pulswarmer werden, fir Manner und Frauen, in den Grossen S, M, L oder XL - und zwar mit Garnen fur Nadelstarken von 2.5 bis 5.5 mm. Geschrieben ist diese Anleitung speziell fuir meine eigenen handgefarbten Garne, d.h. fir Sockenwolle sowie fuir die Bio-Merinowolle FINE und COZY der Firma Wunderwolle - Wunderwolle steht fur tierfreundliche, garantiert mulesingfreie, okologische Wolle, und ist erhaltlich unter www.wunderwolle.ch. Natirlich kann aber auch andere Wolle mit der entsprechenden Garnstarke fur diese Anleitung verwendet werden. Fur ein Paar Stulpen wird in jedem Fall ein Strang a 100 g reichen, je nachdem kann sogar noch ein zweites Paar oder ein anderes kleines Projekt aus dem Rest gemacht werden. Eine wichtige Bemerkung noch: Armstulpen mag jeder anders: Die einen wollen sie eng anliegender, die anderen mochten, dass sie locker sitzen und nicht einschniren. Wie die Stulpen werden, hangt dabei nicht nur vom Garn, von der Maschenzahl und der Nadelstarke ab, sondern auch von der personlichen Strickweise (fester oder lockerer). Bitte probiert daher selbst aus, welche Grosse und Nadelstarke fuir Euch die individuell richtige ist. Die folgenden Angaben sind in diesem Sinne als Orientierung zu verstehen. Ich wurde mich freuen, wenn ihr Eure fertigen Projekte - egal, aus welcher Wolle - in meiner Ravelry-Gruppe (Wunderwolle) zeigen wirdet. Viel Spass! Wollga

Die Angaben fur die Grossen finden sich jeweils in Klammern S (M, L, XL)

Abkuirzungen:

reRechteMasche
liLinkeMasche
UUmschlag (Faden von vorne nach hinten iber die rechte Nadel legen)
MMasche (n)

1. Sockenwolle und Bio-Merinowolle FINE

Fur Sockenwolle nimmt man Nadeln 2.5 bis 3 mm und wahlt aus den Grossen M, L und XL Fur Bio-Merinowolle FINE sind es Nadeln 3 bis 3.5 mm und die Grossen S, M oder L. 36 (38/40/42) Maschen = Grosse S (M/L/XL) Insgesamt 3 x 3 Reihen links und 2 x 3 Reihen rechts, jeweils im Wechsel, beginnend mit 3 Reihen links. Danach die Maschen wie folgt einteilen:

Grundmuster:

Nadel 1: 3 re, 2 li, 2 re, 2 li, Nadel 2: 2 li, 2 re, 2 li, 3 (4/5/6) re Nadel 3: 3 re, 3 li, 3 re Nadel 4: 3 re, 3 li, 3 (4/5/6) re Dabei auf den Maschen, die fett und unterstrichen markiert sind, fortlaufend das sog. Kaffeebohnenmuster stricken: Runde 1: 2 re Runde 2: 1 re, 1 Umschlag, 1 re Runde 3: 3 re Runde 4: 1. M re abheben, 2 re, die abgehobene M uiber die beiden re M ziehen Die Runden 1 bis 4 fortlaufend wiederholen. Die Stulpen bis zur gewinschten Lange stricken und als Abschluss nochmals das Rollbuindchen. Dieses kann nach Belieben auch verkirzt werden, z. B. auf nur 2 x 3 Reihen links. Danach locker abketten und Faden vernahen. Tipp 1: Um bei den linken Maschen eine "Gasschenbildung" zwischen den Nadeln zu vermeiden, kann man beim Rollbuindchen an den Ubergangen immer wieder eine Masche umhangen. Im Grundmuster darauf achten, dass die linken Maschen immer auf einer Nadel gestrickt werden. Tipp 2: Fur das Rollbindchen pro Stulpe je nach Grosse und personlicher Strickweise ca. 3 bis 7 g Garn einrechnen. Um sicherzugehen, bitte die Wolle vor und nach dem ersten Rollbindchen abwiegen. So weiss man, wie weit man stricken kann, um am Ende noch genigend Garn fir das abschliessende Rollbindchen zu haben. Alternativ kann das Abschlussbindchen auch verkirzt werden und/oder auf zwei Nadelspielen parallel gestrickt werden. Tipp 3: Die Stulpen werden mannertauglich, wenn man statt des Kaffeebohnenmusters 3 Maschen glatt rechts strickt. GrosseFreiheit Fraulein Wollga Januar 2015 Die Anleitung ist nur fir private Zwecke gedacht, keine gewerbliche Nutzung, kein Kopieren

2. Bio-Merinowolle COZY

Fur Bio-Merinowolle COZY nimmt man Nadeln 4.5 bis 5.5 mm. 30 (32/34/36) Maschen = Grosse S (M/L/XL)

Rollbindchen:

Insgesamt 3 x 3 Reihen links und 2 x 3 Reihen rechts, jeweils im Wechsel, beginnend mit 3 Reihen links. Danach die Maschen wie folgt einteilen:

Grundmuster:

Nadel 1: 3 re, 2 li, 2 re, 2 li, Nadel 2: 2 li, 2re, 2 li, 0 (1/2/3) re Nadel 3: 3 re, 3 li, 3 re Nadel 4: 3 re, 3 li, 0 (1/2/3) re Dabei auf den Maschen, die fett und unterstrichen markiert sind, fortlaufend das sog. Kaffeebohnenmuster stricken: Runde 1: 2 re Runde 2: 1 re, 1 Umschlag, 1 re Runde 3: 3re Runde 4: 1. M re abheben, 2 re, die abgehobene M iber die beiden re M ziehen Die Runden 1 bis 4 fortlaufend wiederholen. Die Stulpen bis zur gewinschten Lange stricken und als Abschluss nochmals das Rollbindchen. Dieses kann nach Belieben auch verkirzt werden, z. B. auf nur 2 x 3 Reihen links. Danach locker abketten und Faden vernahen. Tipp 1: Um bei den linken Maschen eine "Gasschenbildung" zwischen den Nadeln zu vermeiden, kann man beim Rollbuindchen an den Ubergangen immer wieder eine Masche umhangen. Im Grundmuster darauf achten, dass die linken Maschen immer auf einer Nadel gestrickt werden. Tipp 2: Fur das Rollbindchen pro Stulpe je nach Grosse und personlicher Strickweise ca. 8 bis 12 g Garn einrechnen. Um sicherzugehen, bitte die Wolle vor und nach dem ersten Rollbuindchen abwiegen. So weiss man, wie weit man stricken kann, um am Ende noch genigend Garn fur das abschliessende Rollbuindchen zu haben. Alternativ kann das Abschlussbundchen auch verkurzt werden und/oder auf zwei Nadelspielen parallel gestrickt werden. Tipp 3: Die Stulpen werden mannertauglich, wenn man statt des Kaffeebohnenmusters 3 Maschen glatt rechts strickt. GrosseFreiheit Fraulein Wollga Januar 2015 Die Anleitung ist nur fir private Zwecke gedacht, keine gewerbliche Nutzung, kein Kopieren

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